Kleiner Feuerfalter
Bei meinem jüngsten Besuch in der Bienenweide ist mir zum ersten Mal ein bestimmter Tagfalter aufgefallen. Diese Beobachtung war für mich besonders, da ich diesen Schmetterling bisher noch nicht an diesem Ort entdeckt hatte.
Der Falter ist typischerweise an Standorten anzutreffen, an denen die Vegetation spärlich ist und sandige Flächen vorkommen. Solche Lebensräume bieten optimale Bedingungen, insbesondere dann, wenn die Hauptnahrungspflanzen des Schmetterlings vorhanden sind.
Zur Nahrungsaufnahme nutzt der Tagfalter verschiedene Nektarpflanzen. Besonders häufig sind hierbei Thymian, Löwenzahn und Dost zu beobachten. Diese Pflanzenarten stellen wichtige Energiequellen für den Schmetterling dar.
Für die Entwicklung der Raupen sind verschiedene Ampfer-Arten als Wirtspflanzen von zentraler Bedeutung. Die Raupen ernähren sich ausschließlich von diesen Pflanzen, weshalb das Vorkommen von Ampfer entscheidend für das Überleben der Art ist.
Gemeiner Wirbeldost
Die hier beschriebene Pflanze gehört zur Gattung der Bergminzen und spielt eine besondere Rolle als Nektarpflanze des Kleinen Feuerfalters. Sie zeichnet sich durch eine überschaubare Wuchshöhe von bis zu 60 cm aus und entfaltet ihre Blütenpracht von Juli bis Oktober, was sie für Insekten in dieser Zeit besonders attraktiv macht.
In der Volksmedizin wird die Pflanze traditionell in abgekochter Form verwendet. Ihr werden herzstärkende, schweißtreibende und schleimlösende Eigenschaften zugeschrieben, weshalb sie als unterstützendes Mittel bei entsprechenden Beschwerden eingesetzt wird.
Der Hauhechel-Bläuling
Vor Kurzem ist es mir erstmals gelungen, ein Foto eines Hauhechel-Bläuling-Weibchens (Polyommatus icarus) aufzunehmen. Während die Männchen dieser Schmetterlingsart durch ihre auffällig strahlendblaue Flügeloberseite bekannt sind, unterscheiden sich die Weibchen deutlich davon. Ihre Flügeloberseiten sind dunkelbraun gefärbt und zeigen lediglich eine schwache bläuliche Übergießung. Typisch für die Weibchen sind zudem die orangefarbenen Randflecken, die einen schönen Kontrast zum übrigen Flügelmuster bilden
Was sonst noch kreucht und fleucht
v.l.n.r.: großes Ochsenauge auf Jakobskreuzkraut, Waldbrettspiel auf Brombeere, Schlupfwespe am Bienenhotel
v.l.n.r.: Erdhummel an Kleine Braunelle, Möhrenzünsler, Kohl-Wanzenfliege auf Färber-Hundskamille
v.l.n.r.: Florfliegenlarve, Grabwespe und Goldwespe, alle auf Rainfarn
















