Live Event Bieneweide
Gemeinsamer Ausflug
Bei bestem Ausflugswetter starteten 53 Landfrauen des Ortsverbands Sonsbeck zu ihrer diesjährigen Fahrradtour. Ziel des Ausflugs war die Bienenweide.
Wissenswertes über Wildbienen und Insekten
Aufmerksam folgten die Teilnehmerinnen der Führung über Wildbienen und Insekten auf der Blühfläche. Dabei brachten viele von ihnen bereits umfangreiche Kräuterkenntnisse mit. Zum Abschluss wurde den Landfrauen das Zertifikat für ihre Blühpatenschaft überreicht.
Wandertag der Grundschulklassen
Im Rahmen ihres Wandertags machten sich rund 50 Kinder der Klassen 1A und 1B der Geschwister-Devries-Grundschule Uedem zu Fuß auf den Weg zur Bienenweide.
Picknick und Erkundung
Nach dem Anstieg stärkten sich die Kinder zunächst bei einem gemeinsamen Picknick. Anschließend erkundeten sie die Bienenweide und untersuchten mit Becherlupen verschiedene Insekten.
Lernen in der Natur
Dabei erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt. Die Zusammenhänge wurden anschaulich und kindgerecht erklärt.
Das Tagpfauenauge
Das Tagpfauenauge zählt zu den bekanntesten und häufigsten Schmetterlingen Deutschlands.
Entwicklung der Raupen
Die stacheligen und gefährlich aussehenden Raupen des Tagfalters sind auf die Brennnessel als Wirtspflanze angewiesen. Sie fressen deren Blätter häufig bis auf die Stängel ab und verpuppen sich anschließend.
Schutz vor Fressfeinden
Die markanten Augenflecken auf den Flügeln sollen Fressfeinde wie Vögel abschrecken. Sind die Flügel geschlossen, sorgt die unauffällig gemusterte Unterseite für eine gute Tarnung.
Weitere Tagfalter
Großes Ochsenauge
Die Raupen des Großen Ochsenauges ernähren sich hauptsächlich von verschiedenen Gräsern und sind dabei wenig wählerisch. Der große Augenfleck auf dem Vorderflügel soll – ähnlich wie beim Tagpfauenauge – Fressfeinde abschrecken. Bei geschlossenen Flügeln bietet die braune Färbung eine gute Tarnung.
Hauhechel-Bläuling
Die Raupen des Hauhechel-Bläulings nutzen unter anderem Hornklee als Wirtspflanze. Auch die geschlossenen Flügel zeigen eine feine Musterung. Die Männchen sind an ihrer auffällig blauen Flügelfärbung gut zu erkennen.
C-Falter
Der C-Falter ist häufig an Waldwegen und Waldrändern anzutreffen. Dort besucht er gern Beerensträucher und saugt auch an Fallobst. Im Frühjahr lässt er sich zudem an blühenden Weidenkätzchen beobachten.
Die Wespenspinne
Netzbau und Beutefang
Die Wespenspinne baut ihr Radnetz meist 20 bis 70 Zentimeter über dem Boden. Typisch ist ein kräftiges, zickzackförmiges Gespinstband, das senkrecht durch das Netz verläuft. In diesem Netz hat die Spinne eine Hummel gefangen und eingesponnen.
Größenunterschiede
Mit einer Körperlänge von bis zu zweieinhalb Zentimetern ist das Weibchen deutlich größer als das Männchen, das etwa sechs Millimeter erreicht.
Paarungsverhalten
Das Männchen signalisiert seine Paarungsbereitschaft durch ein charakteristisches Rütteln am Netz. Nach der Begattung wird es häufig vom Weibchen gefressen. Dieser Sexualkannibalismus kann aus evolutionärer Sicht vorteilhaft sein, weil er die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Männchen seine Gene erfolgreich weitergibt indem die Spinne keine weiteren Partner zulässt.
Die Rainfarn-Seidenbiene
Nistplätze
Die Rainfarn-Seidenbiene legt ihre Nester bevorzugt an Kanten und Böschungen an. Ihre Brutröhren gräbt sie in sandige Steilwände, schroffe Abbruchkanten oder kahle, sonnenwarme Bodenstellen.
Gefährdung
Da solche Lebensräume immer seltener werden, gilt die Art in manchen Bundesländern inzwischen als gefährdet und steht in NRW auf der Vorwarnliste.
Bevorzugte Pollenquellen
Zu ihren wichtigsten Pollenquellen zählen Rainfarn und weitere Korbblütler, darunter Schafgarbe, Kamille und Hundskamille.




































